Zur Startseite des Jugendportals

Seiteninhalt

Tipps für die schriftliche Bewerbung

Überlasse nichts dem Zufall

Die schriftliche Bewerbung ist wohl die arbeitsintensivste, aber auch die sicherste Art, seine Vorzüge möglichst effektiv darzustellen. Damit die Bewerbung beim Personalchef positiv auffällt, sollte man sich gut vorbereiten und gewisse „Spielregeln“ befolgen.

 

 

 

Das Anschreiben

Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN A4 Seite sein. Oben links schreibst Du die Firmendaten (Firmenname, Ansprechpartner und Anschrift), fünf Zeilen tiefer rechtsbündig das Datum, vier Zeilen tiefer folgt die Betreffzeile – z.B. Bewerbung für … – in Fettdruck, in der übernächsten Zeile steht der Begrüßungssatz „Sehr geehrte/r Frau / Herr … oder Sehr geehrte Damen und Herren“, und in der übernächsten Zeile nimmst Du am besten Bezug darauf (Zeitung vom…, Internetportal …), wo Du die Anzeige gesehen hast und warum Du Dich bewirbst, etwa: "in Ihrer Anzeige vom ... beschreiben Sie eine berufliche Aufgabe, die mich besonders interessiert", "... mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige gelesen und möchte mich Ihnen als ... vorstellen" oder "... die von Ihnen ausgeschriebene Aufgabe …".

 

Im nächsten Abschnitt solltest Du Dich in knappen präzisen Sätzen beschreiben und Deine Stärken auflisten. Außerdem gehört hier die Erklärung rein, warum ausgerechnet Du für diese Arbeitsstelle oder diesen Ausbildungsplatz die/der Richtige bist.

Der Schlusssatz sollte höflich und freundlich klingen, aber auch zum Handeln bewegen. Formulierungen wie: „Ich freue mich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch“ oder „Wenn Sie weitere Informationen bzw. ein erstes persönliches Gespräch wünschen, so stehe ich Ihnen hierfür gerne zur Verfügung“ klingen verbindlich und freundlich. Mit einer abschließenden Formulierung wie: „Mit freundlichem Gruß“, kann man nichts falsch machen. Zwei bis drei Zeilen tiefer folgt Dein Name.

Ganz zum Schluss kommt eine Aufzählung der Anlagen, die Du mit Deiner Bewerbung mitschickst. Die Reihenfolge der Anlagen in der Aufzählung sollte mit der in der Mappe übereinstimmen.

 

Generell solltest Du darauf achten, dass alle Unterlagen sauber, nicht geknickt und am besten auf gutem Papier ausgedruckt sind. Die Mappe sollte ebenfalls ordentlich sein.

 

 

 

Der Lebenslauf

Ein makelloser Lebenslauf ist eines der wichtigsten Auswahlkriterien. Aber gute Noten allein reichen nicht aus, um einen Chef zu beeindrucken. Ein ansprechendes Foto, die Soft Skills, das Auftreten und die persönlichen Qualitäten machen das Bild erst komplett.

Bei der Gliederung gibt es zwei Möglichkeiten, wie die einzelnen Lebensabschnitte dargestellt werden können. Bei der chronologischen Variante werden die einzelnen Daten in eine chronologische Reihenfolge gebracht. Dabei kann man sich aussuchen, ob man mit der Gegenwart anfängt und sich bis zur Schulzeit „herunter arbeitet“ oder umgekehrt. Bei der zweiten Möglichkeit wird mit Oberbegriffen gearbeitet. Es geht dabei um Themenschwerpunkte wie „Name“, „Geburtsdatum“, „Familienstand“, „Schulbildung“ und „Berufsausbildung“. Dabei können sich die einzelnen Themenbereiche zeitlich durchaus überschneiden. Welche Möglichkeit man wählt, bleibt jedem selbst überlassen.

 

Tipp: Microsoft Word beinhaltet verschiedene Lebensläufe zum selbst Ausfüllen.


Angaben, die auf jeden Fall gemacht werden sollten:

 

  • Persönliche Daten: Name, Geburtsdatum und -ort, Anschrift, Telefon, Familienstand,
    mögliche zusätzliche Angaben: Religionszugehörigkeit (nur, wenn wichtig für Arbeitsplatz)
    und Staatsangehörigkeit (bei Ausländern)
  • Schulausbildung: besuchte Schulen, Schulabschluss
  • Hochschulstudium: Fach/Fächer, Universität und Abschlüsse,
    mögliche zusätzliche Angaben: evtl. Schwerpunkte des Studiums,
    ggf. Thema der Examensarbeit/Promotion
  • Berufstätigkeit: Art der Berufsausbildung, Ausbildungsfirma/-institution (mit Ortsangabe), Abschluss/Berufsbezeichnung, Positionen, Arbeitgeber (Ortsangaben),
    mögliche zusätzliche Angaben: evtl. Kurzbeschreibung der Positionen
  • Berufliche Weiterbildung: alle Weiterbildungen, die mit der Berufspraxis in Zusammenhang stehen
  • Außerberufliche Weiterbildung: Kurse (nur berufsspezifische – kein Tiefseetauchen etc.)
  • Besondere Kenntnisse: Fremdsprachen, EDV, Führerschein, andere Qualifikationen
  • Hobbys/Interessen, soziales Engagement etc.: die Tätigkeiten sollten in Bezug zu Deinem
    möglichen Arbeitsplatz stehen oder aber ein positives Bild von Deinen Fähigkeiten bzw.
    Deinem Charakter vermitteln – ansonsten lieber ganz weglassen
  • Sonderinformationen: Auslandsaufenthalte, Praktika etc.

 

 

 

Das Bewerbungsfoto

Ein vom Profi gemachtes Foto kommt am besten an. Auf keinen Fall solltest Du Urlaubsbilder oder ähnliches verwenden. Achte also darauf, dass Du Dein Styling entsprechend des Berufsfeldes wählst und Dich natürlich gibst.

 

 

 

Die Anlagen

Mit dem Anschreiben, Lebenslauf und Foto ist es noch nicht getan. Schließlich will der spätere Arbeitgeber auch über Deine bisherigen Leistungen, Bewertungen und ähnliches Bescheid wissen.

Nachdem Du nun ein persönliches Anschreiben erstellt hast sowie einen überzeugenden Lebenslauf, ein sympathisches und Kompetenz vermittelndes Foto und die verlangten Anlagen (s.o.) beigelegt hast und alle Tipps und Vorschläge befolgt hast, ist Deine Bewerbung komplett. Viel Erfolg!

 

 

Mehr Tipps und Tricks unter:

http://www.stellenboersen.de/


Service, Kontakt und Hilfe

Schriftgröße festlegen:

sehr grosse Schrift grosse Schrift kleine Schrift

Suche:

Hilfe:

Sitemap
nach oben

® 2007 Daimler Betriebskrankenkasse. Alle Rechte vorbehalten.
Datenschutz, Impressum