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Ausbildung bei der Daimler BKK

Bei uns lernt man „Sofa“

Junge Frau im Bewerbungsgespräch

Wer nach der mittleren Reife oder dem Abi darüber nachdenkt, eine Ausbildung zu machen, sollte sich auch mit dem Berufsbild „Sozialversicherungsfachangestellte/r“ befassen. Kompliziertes Wort, da ist die Kurzbezeichnung „Sofa“ doch deutlich griffiger, klingt auch gleich viel netter. Auch unsere BKK bildet zum Sofa aus, meist stellen wir jedes Jahr drei Auszubildende ein, die in Bremen eine dreijährige Lehrzeit durchlaufen.

Wie läuft der Auswahlprozess ab?

Die Bewerber, für die wir uns letztlich entscheiden, haben einen intensiven Auswahlprozess hinter sich, zu dem beispielsweise ein Assessment Center gehört. Dabei geht es um Partner-Interviews (jeder stellt sein Gegenüber vor), Planungsaufgaben (etwa: Konstruieren Sie ein Auto), Diskussionsaufgaben und um die Selbsteinschätzung der Bewerber. Noch am gleichen Tag fällt die Entscheidung, wer einen Ausbildungsplatz bekommt.

 

Was passiert in der ersten Zeit der Ausbildung?

Mit Ausbildungsbeginn steht eine Einführungswoche im Daimler Werk Bremen auf dem Programm. Danach geht´s zum sozialpädagogischen Lehrgang, wo zum Beispiel Stress-Intelligenz, Selbsteinschätzung und Teamfähigkeit auf dem Stundenplan stehen, also die so genannten „Soft Skills“.

 

Und wann beginnt der Praxisunterricht in der BKK?

Nach vier Wochen sind die angehenden Sofas erstmals für längere Zeit bei uns in der BKK, um Praxisluft zu schnuppern. Theorie gibt´s natürlich auch, Lehrgänge finden in den Akademien des BKK-Bundesverbandes in Rotenburg/Fulda (Hessen) oder Erkner (Brandenburg) statt, auch Berufsschulunterricht gehört zur Ausbildung.

 

Wie lange dauert die Probezeit und vor wem wird die Prüfung abgelegt?

Die Probezeit dauert übrigens ein bis vier Monate, wer die erfolgreich gemeistert hat, durchläuft bei uns sämtliche BKK-Bereiche. Die Prüfung wird vor dem Bundesversicherungsamt abgelegt.

 

Was sind die Aufgaben eines ausgebildeten Sofas?

Ausgebildete Sofas betreuen in bundesweit 22 BKK-Kundencentern unsere Mitglieder und beraten sie in allen Fragen rund um die Kranken- und Pflegeversicherung.

 

Was sollte ein Bewerber mitbringen?

Der Beruf erfordert Spaß am Umgang mit Menschen und viel Einfühlungsvermögen, schließlich geht es um ernste Themen wie Gesundheit, Krankheit, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit. Kommunikationsstark sollten die Bewerber auch sein, denn häufig geht es darum, dem Versicherten im Gespräch – persönlich oder telefonisch – komplizierte Sachverhalte zu erklären. Ständiger Begleiter in diesem Beruf ist das Sozialgesetzbuch, denn die darin verankerten Rechtsnormen muss der Sofa in der Praxis umsetzen. Durch sich ständig ändernde Gesetze ist der Beruf sehr abwechslungsreich.

 

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